Umso ärgerlicher ist es dann, wenn man ganz dummdreist betrogen wird. Wie offensichtlich im aktuellen Fall:
Ein männliches Model bestellt bei mir ein Modelbook, das ich postwendend per Päckchen liefere. Einige Zeit später bekomme ich eine Nachricht, wo denn das Modelbook bleibe, er hätte nichts bekommen. Ich habe das Buch verschickt, das ist auch nachweisbar, und bisher ist noch nie ein Päckchen abhanden gekommen. Daher wundere ich mich ein wenig, werde aber noch nicht misstrauisch.
Obwohl das Versandrisiko beim Kunden liegt, biete ich dem Model an, auf meine Kosten ein weiteres Modelbook zu schicken, was ich einige Zeit später dann auch tue.
Und was muss ich dann eine Woche später in einem Internetforum lesen?

Und der Name, den ich hier geschwärzt habe, entspricht genau dem Namen des Models, von dem ich oben berichtet habe.
Für mich ist die Sache eindeutig.
Was mich daran noch mehr ärgert, als dass ich betrogen wurde, ist die Tatsache, dass ich aufgrund solcher negativen Erlebnisse in Zukunft sehr zurückhaltend mit der Gewährung von Kulanz umgehen muss. Und damit treffe ich natürlich auch die 99 % ehrlichen Kunden.
Kommentare
Ich hoffe, du hast in diesem Forum kurz nüchtern Deine Seite der Dinge geschildert…?
Nein, habe ich nicht. Ich bin gegen eine Eskalation. Und in diesem Forum bin ich normalerweise gar nicht vertreten. Mal sehen, wie sich der Betreffende selbst dazu äußert.
Die Keule kann ich ja immer noch auspacken, wenn er mir dumm kommt.
So eindeutig überführt, hat das Model den Sachverhalt fröhlich zugegeben. Anstatt sich aber zu entschuldigen, hat er mir nur den wohlgemeinten Rat gegeben, dann müsse ich eben in Zukunft meine Books per Paket verschicken, dann würde mir so etwas nicht passieren.





4 Kommentare
25. Januar 2010 um 16:11
ich schätze, das Model hat eben (mindestens) einen Auftraggeber vergrault… Ob sich diese Rechnung lohnt?
25. Januar 2010 um 16:13
Boah, das ist so heftig… möchte nicht wissen, wie die Kinderstube von dem Model aussah…
25. Januar 2010 um 16:34
Da hilft nur eins: Namen veröffentlichen. Hat mich sowieso gewundert, warum du den geschwärzt hast. Frechheit sowas. Ich hoffe mir passiert das nicht.
25. Januar 2010 um 17:22
Ich weiß jetzt nicht wie es rechtlich aussieht, aber den Namen hätte ich nicht geschwärzt!