Freie Projekte im Jahr 2016

Einen Teil meiner Arbeit als Fotograf widme ich meinen freien Projekten. Das sind Arbeiten, die ich ganz ohne Kundenauftrag und ohne Bezahlung mache. Entweder, um mich fotografisch weiterzuentwickeln oder auch, weil ich es einfach machen möchte.

Ich bin der Meinung, als Kreativer sollte man sich regelmäßig die Freiheit nehmen, solchen eigenen freien Projekte zu machen, um neue Ideen für zukünftige Kundenaufträge zu erarbeiten.

In meiner „Fotografie-Blog-Bühne“ habe ich einige Fragen gestellt, die ich nun auch selber beantworten möchte:

Warum bloggst Du?

Ich blogge, weil es mir einfach Spaß macht, Leute mit meinen Texten und Bilder zu erreichen. Aber natürlich auch, um mein Business als Fotograf und Trainer für Kreative zu unterstützen.

Wodurch zeichnen sich Deine Bilder aus?

Mein Fotos zeichnen sich dadurch aus, dass es mir in den allermeisten Fällen während eines Fotoshootings gelingt, einen guten Draht zu den Personen vor meiner Kamera aufzubauen. Auch Leute, die sich eigentlich gar nicht gerne fotografieren lassen, sagen mir oft nach dem Shooting ganz überrascht: „Das hat Spaß gemacht!.“

Und ich finde, das sieht man meinen Fotos an.

Wodurch hast Du den größten Schritt in Deiner fotografischen Entwicklung gemacht?

Die größten Schritte in meiner Entwicklung habe ich sicher durch die Herausforderungen gemacht und durch die Dinge, die nicht ganz optimal gelaufen sind.

Ich habe viele Shootings hinter mir und lerne immer noch dazu. Nach einem Shooting überlege ich dann, was ich hätte anders / besser machen können und nehme es mir dann für das nächste Mal vor.

Die Hoffung, dass ich irgendwann einmal voll und ganz mit mir zufrieden bin und vom bestehenden Können leben kann, habe ich allerdings aufgegeben 😉

Welches fotografische Projekt hast Du für 2016 geplant?

Für 2016 habe ich mir ein Projekt vorgenommen, bei dem ich mich aus meiner Komfort-Zone herausbewegen muss. Es hat damit zu tun, dass ich auf fremde Menschen zugehe und sie um ein Foto bitte. So einfach das klingt, ist das doch immer wieder eine Herausforderung.

Wenn man einen Fotoauftrag hat, sind die Rahmenbedingungen klar. Aber wenn man auf der Straße auf eine fremde Person zugeht, ist das etwas anderes, weil man ja erst einmal erklären muss, was man eigentlich möchte.

In der Vergangenheit haben sich daraus schon sehr schöne Begegnungen entwickelt, daher möchte ich das in diesem Jahr wieder öfter machen.


 
Die Ergebnisse der Blogparade zeige ich übrigens hier. Schaut einmal durch, da sind wirklich interessante Fotografen dabei.