Fotoshooting mit einem blinden Kunden

Vor einiger Zeit hatte ich bereits von einem Fotoshooting mit einer gehörlosen Kundin berichtet und dass mir das Shooting doch so einige Schwierigkeiten bereit hat.

Nun bekomme ich die Anfrage von einem blinden Kunden, der gerne Akt- und Unterwäsche-Fotos von sich haben möchte.

Diese Anfrage macht mich ein wenig unsicher: Was genau kann ich dem Kunden anbieten, was möchte er und wie kann ich erkennen, ob er mit den Fotos zufrieden ist?! Ich denke, hier wird ein ausführliches Vorgespräch sehr wichtig sein.

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3 Kommentare

  1. Matthias Wassermann
    13. Juli 2009 um 15:00

    Blinde müssen von Hand geführt werden. Sie können sich kein Bild von ihrer Umgebung, daher muss man ihnen erklären, was sich in Ihrer Umgebung befindet. Der Blinde hat auch keine visuelle Interaktion mit seinem Gegenüber. Die Kommunikation muss über Worte und genau funktionieren.

    Da Blinde nicht sehen, haben Sie ihre Sinne auf das Hören und Tasten verlagert. Der Blinde wird die Richtung genau erkennen aus der man ihn anredet.

    Es muss eine Begleitung dabei sein, denn einen Blinden im Studio führen wäre fast ein voller Job. Wenn das nicht der Fall muss man sich Zeit nehmen und ihm Eckpunkte geben, an denen er sich durch den Tastsinn im Studio orientieren kann. Am Besten ein paar Stühle oder etwas was nicht zerbrechlich ist.

    Wäre gerne dabei,

    Matthias

  2. Milan
    22. Juli 2009 um 15:45

    Das klingt wirklich höchst interessant!

    Viel Glück und ich bin auf einen Bericht dazu gespannt!

  3. Omori
    25. November 2009 um 18:47

    Schade, letztlich ist das Shooting doch nicht zustande gekommen.

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