Kategorie: Tipps für Fotografen

Vögel im Filmstudio

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Urheberrecht bei Graffitis

Jens macht mich in einem Kommentar zu dem Post “Shooting mit Polizeibegleitung” darauf aufmerksam, dass es rechtliche Probleme geben können, weil ein ggf. urheberrechtlich geschütztes Gaffiti mit im Bild ist.

Graffiti

Mal abgesehen davon, dass ein Graffiti-Maler wohl in den wenigsten Fällen einen Anspruch geltend macht, ist es meines Erachtens so, dass Kunstwerke, wenn sie dauerhaft im öffentlichen Raum ausgestellt sind, fotografiert und wiedergegeben werden dürfen. Das ganze nennt sich Panoramafreiheit.

Sehe ich das richtig? Was meint ihr dazu?

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Location-Miete: 2,5 Millionen Dollar

Für Fotoshootings, die on location stattfinden, muss häufig eine Location-Miete bezahlt werden. Erfahrene Location-Scouts kennen die interessanten Locations und vermitteln Häuser, Wohnungen u.s.w. für Shootings und Filmdrehs.

Teilweise werden recht hohe Beträge gezahlt. Für die Drehgenehmigung im Louvre für den Film “Da Vinci Code” beispielsweise sind 2,5 Millionen Dollar gezahlt worden.

Da bin ich froh, dass Fotografie-Genehmigungen teilweise auch über gute Beziehungen zu bekommen sind.

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Arbeit von Mauritius aus

Seit einiger Zeit stehe ich in regem Mailverkehr mit einem deutschen Geschäftspartner. Gewundert hat mich nur immer, dass seine Mails sehr früh morgens abgeschickt werden. Nun ja, wahrscheinlich leidet er unter Schlaflosigkeit oder muss rund um die Uhr arbeiten.

Wie einfältig von mir! Heute teilt er mir mit, dass er von Mauritius aus arbeitet. Das Internet macht es möglich. Ich schaue mich schon einmal nach dem nächsten Flug um, denn die Idee ist gut!

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Ein Fotograf muss leidensfähig sein

Im Urlaub um 4:00 Uhr morgens aufstehen, “nur” um ein Sonnenaufgangs-Bild zu machen, das kann nur einem Menschen einfallen, der mit Leidenschaft fotografiert. Daniel ist so einer, und er beschreibt sehr anschaulich, dass sich die Selbstüberwindung, zu einer solch unchristlichen Zeit aufzustehen, absolut lohnen kann.

Daher meine Empfehlung: Auch einmal ausprobieren!

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Öfter mal ein neues Wallpaper benutzen

Daniel sammelt auf seiner Website widescreeen-wallpapers.de , wie der Name schon sagt, Wallpapers, also Hintergründe für den PC in hoher Auflösung. Das macht Spaß, auf der Website zu stöbern und öfter einmal einen neuen Hintergrund zu benutzen.

Wer vergessen hat, wie er die Hintergründe einrichten kann: Auf dem PC einfach im Browser das hochauflösende Bild mit der rechten Maustaste anklicken und den Befehl “als Hintergrund” wählen. Ich denke, beim Mac wird das ähnlich einfach sein.

Dieses Wallpaper zum Beispiel stammt von Chris.

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Bezahlung der Fotomodels

Robert hat auf seinem Blog einen ausführlichen Artikel darüber geschrieben, wie er seine Models bezahlt und wie das andere handhaben. Das ist sehr interessant zu lesen.

In der Realität gibt es tatsächlich alle möglichen Ausprägungen:

  • Model zahlt den Fotografen
  • Fotograf zahlt das Model
  • Auftraggeber des Fotografen zahlt das Model
  • Keiner zahlt (TfP)

Und es passiert natürlich auch oft, dass das Model denkt: Weiter lesen »

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Tipps für den Photokina-Besuch

Von meinem gestrigen Photokina-Besuch habe ich viele Eindrücke mitgenommen. Einige davon möchte ich hier als Tipp für Euren Besuch weitergeben:

  • Zur Mittagszeit wird es sehr schwer, an etwas Essbares zu kommen. Die Schlangen an den Essens-Ständen sind extrem lang. Es ist aber erlaubt, sich in den Restaurant-Bereichen hinzusetzen und selber mitgebrachtes Essen zu verzehren. Also mein Tipp: Brote schmieren und mitnehmen.
  • Wenn Ihr die neue Canon 5D Mk2 anschauen wollt: Bringt genug Geduld mit oder lasst es sein. Die Menschentraube um die Kamera herum war schon am Donnerstag immens, wird also am Wochenende noch größer sein.
  • Besucht nicht nur die Hallen mit den großen Herstellern (Halle 2 etc), sondern auch die Hallen mit den vielen kleinen Herstellern, u.a. aus China (z.B. Halle 6, 9 und 10). Da gibt es viele interessante Sachen zu sehen, die man für die nächsten 2 Jahre wahrscheinlich in Europa nicht wieder sieht. Und man kann so manches Schnäppchen machen. Eigentlich ist wohl der Verkauf auf der Messe nicht vorgesehen, aber einige Chinesen halten sich nicht daran und verramschen alles, was nicht niet und nagelfest ist (Objektivdeckel und Sonnenblenden für wenige Euro, Stoff- und Papierhintergründe, günstige Fototaschen, …)
  • Was mich besonders gewundert hat: Viele europäische und amerikanische Produkte werden von den Chinesen 1:1 kopiert und für einen Bruchteil des Preises verkauft. Die Herren vom Zoll habe ich auf der Messe bereits im Einsatz gesehen, wahrscheinlich waren sie unterwegs, den einen oder anderen Stand zu räumen bzw. zu schließen.
  • Für Halle 1 ist der Eintritt frei. Dort sind viele interessante Fotoausstellungen zu sehen, Berufsverbände der Fotografen haben ihren Stand und auch Fotozeitschriftsverlage zeigen ihr Angebot. Wichtig zu wissen: Wenn man aus Halle 1 in die anderen Hallen zurück möchte, muss man wieder die Eintrittskarte vorzeigen (die man hoffentlich noch hat). Auch zum Verlassen der Messe benötigt man wieder die Eintrittskarte.
  • Ich habe nur eine kleine Kompaktkamera mitgenommen. Viele andere Besucher hatten ihre Spiegelreflex bestückt mit dem dicksten Objektiv dabei. Warum, wird mir ein Rätsel bleiben.
  • An vielen Ständen werden Show-Fotoshootings gezeigt. Dabei ist die Qualität der Fotografen allerdings sehr unterschiedlich. Aber man hat ja genügend Auswahl, wenn einem der Stil des Fotografen nicht gefällt, schlendert man einfach weiter zum nächsten Stand.
  • Es ist absolut empfehlenswert, sich bereits vor dem Messebesuch die genauen Standorte der Firmen, die man besuchen möchte, herauszuschreiben. Canon und Nikon wird man zwar kaum verfehlen können, aber insgesamt ist die Messe so riesig, dass man ohne eine genaue Zielsetzung nach kurzer Zeit verloren ist.

Insgesamt hat sich der Besuch für mich in jedem Fall gelohnt. Ich habe viele neue Kontakte geknüpft und bereits bestehende Geschäftsbeziehungen vertieft. Außerdem habe ich Robert Kneschke getroffen, den ich bisher nur von seinem Blog her kannte. Christian Ahrens, der auf Fotografr einen Gastbeitrag verfasst hat und den ich auch gerne getroffen hätte, habe ich leider knapp verpasst.

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Dumping-Preise für Produktfotos

Ein befreundeter Fotograf hat ein Jahr lang regelmäßig Produktfotos für den Werbeprospekt eines Feinkostgeschäfts gemacht. Er hat Weinflaschen, Trüffelpasteten und ähnliches fotografiert und in seinem Studio sah es dann aus wie in einer Gourmetbude. Als Honorar bekam er 30 Euro pro Produkt.

Von einem Tag auf den anderen war er den Job los. Wie er anschließend erfuhr, hatte ein Mitbewerber 15 Euro für jedes Produktfoto geboten und prompt den Auftrag übernommen.

Heute morgen hat die Besitzerin eines Online-Shops für Kleidungsstücke bei mir angefragt. Ich soll für ihren Online-Katalog T-Shirts, Hosen und so weiter fotografieren. Pro Produkt braucht sie 6 verschiedene Fotos aus verschiedenen Blickwinkeln und möchte 2 Euro pro Produkt bezahlen. So günstig habe sie es bei ihrem bisherigen Fotografen auch bekommen.

Ich fürchte, bei diesen Preisen kann ich nicht mithalten.

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Hitliste der Bilderdiebe

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, missbräuchliche Verwendung meiner Fotos zu entdecken. Auch wenn man natürlich niemals alle Fälle entdeckt, ist es schon immer wieder überraschend festzustellen, wo alles meine Bilder auftauchen.

Die Hitliste der Bilderdiebe führen ganz klar Benutzer von Flirtportalen an. Dort registrieren sich neue User und stellen als “eigenes” Portrait-Foto eines meiner Model-Bilder ein. Im Normalfall reagieren die Betreiber solcher Portale recht schnell und löschen das entsprechende Foto auf meinen Hinweis hin.

Ich frage mich nur: Wie wenig muss ein Mensch von seinem Aussehen überzeugt sein, wenn er es nötig hat, Fotos fremder Personen als eigenes Profilbild zu verwenden …

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