Kategorie: Tipps für Fotografen

Ist Copyright noch zeitgemäß ?

Prof. Faulhaber von der University of Philadelphia behauptet sehr provokativ: Das Copyright ist tot.
Ist das jetzt wirklich provokativ oder entspricht das bereits der Realität?

Gerade für Fotografen wäre das dramatisch, da so ein wichtiger Einnahmezweig wegfällt. Andererseits muss man den Realitäten in’s Auge sehen: Musik, Bilder und andere Medien sind durch das Internet immer und überall verfügbar, das Unrechtsbewusstsein der meisten Personen ist nicht vorhanden, wenn sie sich an dieser Auswahl ungeniert bedienen.

Da tut es gut, wenn durch eine neue Veröffentlichung der Bundeszentrale für politische Bildung Informationen zum Thema Urheberrecht geliefert werden. Und diese Informationen sind als pdf-Download dieses mal wirklich kostenlos und sehr lesenswert. Vielleicht ist das Urheberrecht, also das Recht der Urheber, doch noch nicht so tot. Ansonsten wird es nämlich bald keine Urheber mehr geben. Die sind dann nämlich genauso tot wie ihre Rechte.

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Einstieg in die Stock-Fotografie

Markus hat in seinem Blog eine sehr gute Einführung in die Stock-Fotografie geschrieben. Auch wenn er sich auf Microstock-Agenturen konzentriert, gelten die meisten Tipps auch für herkömmliche Agenturen (die Grenzen verschwimmen ohnehin immer mehr).

Ein kleine Anmerkung: Die Tipps zur technischen Aufbereitung, die Markus gibt,  sollte man bei seiner eigenen Agentur hinterfragen. Jede Agentur hat unterschiedliche Vorgaben. Ein extremes Beispiel, das ich erlebt habe: Die meisten Agenturen lehnen ein Hochskalieren der Bilder aus gutem Grund ab. Eine Agentur, mit der ich zu tun hatte, verlangte bei allen Bildern ein Hochskalieren auf 50 MB. In meinen Augen ein obsoluter Unsinn, aber so war die Vorgabe …

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Vorsicht mit Blende 32!

Eine Erkenntnis der letzten Woche: Vorsicht bei der Verwendung von Blende 32. Der Sensor muss dann schon sehr sauber sein, ansonsten sieht man jeden Krümel auf dem Bild.

Ist eigentlich klar. Im Winterhalbjahr habe ich aber überhaupt nicht mit Blende 32 arbeiten können und war bei dem jetzt wieder besseren Wetter ein wenig überrascht ….

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Sam @ 20.04.2008 22:47 CEST
Blende 32 ist doch super … wenn man vor hat den Sensor zu reinigen.

Ich vergess regelmässig meinen Sensor auf Flecken zu prüfen und merk das dann leider oft auch erst nach dem Shooting :(

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Fachlabor kennt AdobeRGB nicht

Es gibt viele Fotolabore, die den Farbraum AdobeRGB nicht optimal verarbeiten können. Es wird dann einfach nach dem Profil sRGB geprintet. Das ist natürlich nicht optimal, wenn man selber AdobeRGB verwendet (wie das von den meisten Bildabnehmern gefordert wird).

Heute war ich in einem sogenannten Fachlabor und habe danach gefragt, welchen Farbraum sie verarbeiten können. Die Dame schaute mich einen Moment verwirrt an (so eine Frage hört sie wohl nicht so oft).
Dann fiel es ihr aber doch ein: “RGB”, sagte sie.
Meine Frage “sRGB oder AdobeRGB” ließ sie wieder stutzen. In ihren Augen konnte ich lesen “Scheibenkleister, was ist denn da jetzt der Unterschied…?”
Sie ließ sich aber nichts anmerken und antwortete tapfer: “Das ist egal”.

Irgendwie fehlte mir aber das rechte Vertrauen in diese Aussage und ich verlies das Labor. Der Besuch hat ohnehin nur der Information gedient, ich bleibe meinem bisherigen Labor treu.

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R. Kneschke @ 08.04.2008 10:04 CEST
Solche Aussagen habe ich mittlerweile so oft gehört, dass ich oft schon freiwillig selbst nach sRGB konvertiere…
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Shootingaufträge an andere Fotografen weitergeben

Heute bekam ich eine sehr interessante Shootinganfrage: Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft spielt über die Osterfeiertage in einem Turnier in Mannheim gegen verschiedene andere Nationalmannschaften. Es sind Bilder von packenden Spielszenen gefragt, die dann auf einem großen Werbeplakat gedruckt werden sollen.

In der Sportfotografie habe ich wenig Erfahrung, das habe ich dem Mitarbeiter der betreuenden Werbeagentur auch gesagt und ihm geraten, eher einen anderen Fotografen zu beauftragen. Im Normalfall empfehle ich in solchen Situationen einen mir bekannten Fotografen, dem ich den Job zutrauen würde. Ich kenne viele Fotografen, und so habe ich schon vielen Kollegen zu guten Aufträgen verhelfen können.

Auch dieses mal hat mich der Anrufer explizit danach gefragt, ob ich nicht einen geeigneten Fotografen kenne. Leider konnte ich auf die Schnelle keinen Fotografen benennen, der sich auf Sportfotografie spezialisiert hat und für den Auftrag in Frage gekommen wäre und so haben ich den Menschen der Werbeagentur allein weitersuchen lassen müssen.

In diesem Zusammenhang: Ich bin immer interessiert an konstruktiver Zusammenarbeit mit anderen Fotografen. Es gibt immer Fälle, in denen man sich ergänzt, gegenseitig weiterhelfen oder, wie im beschriebenen Fall, einen Auftrag weiterreichen kann.

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R. Kneschke @ 18.03.2008 14:25 CEST
Hallo Michael,

falls jemanden einen Fotograf für Konzerte braucht, kannst Du ja an mich denken… :-)

Michael @ 18.03.2008 19:30 CEST
Mache ich gerne, Robert
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Ein betrügerisches Model enttarnt sich selbst

Innerhalb der letzten Jahre habe ich mit sehr vielen Fotomodels zu tun gehabt. In 99 % der Fälle sind diese Erlebnisse positiv. Insbesondere das Thema “Vertrauen” und “Ehrlichkeit” sind bei einer Zusammenarbeit wichtig, da man sich nie gegen alle Eventualitäten absichern kann.

Umso ärgerlicher ist es dann, wenn man ganz dummdreist betrogen wird. Wie offensichtlich im aktuellen Fall: Weiter lesen »

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Das Abo von Popular Photography macht noch keinen guten Fotografen

Die amerikanische Fotozeitschrift “Popular Photography” liegt im Wartezimmer meines Arztes neben dem Goldenen Blatt und ähnlichem aus. Das hat mich heute morgen sehr gefreut. Sehr interessiert blättere ich zwei Ausgaben der Zeitschrift durch. Weiter lesen »

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Alltag eines Fotoproduzenten …

… so hat Robert Kneschke seinen Blog genannt. Darin beschreibt er seine Aktivitäten bei der Herstellung von Stockfotos für Agenturen. Robert hat ein gutes Auge für Bilder, die sich auch wirklich verkaufen. Es ist sehr lehrreich, sich einmal anzuschauen, wie er arbeitet (zum Beispiel in dem unten stehenden youtube-Film), und anschließend sein Portfolio bei imagepoint.biz zu sichten.

Ganz besonders interessant fand ich auch, das Hintergrundsystem Lastolite Hilite im Einsatz zu sehen. Ein guter Ansatz, um einen reinweißen Hintergrund zu bekommen.

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Notlösung für Studioblitz Kabel

Kamera, Licht, sonstiges Zubehör: Alles ist vor Ort. Ich soll im Auftrag der Zeitschrift “Finanztest” einen Bank-Kunden fotografieren, der unzufrieden mit den Bankgebühren ist. Eigentlich kann es losgehen. Weiter lesen »
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450 Euro Stundenlohn für die Visagistin

Bis zu 450 Euro pro Stunde hat der französische Staatspräsident Sarkozy im Wahlkampf für seine Visagistin ausgegeben, berichtet der Spiegel. Auch wenn ich der Meinung bin, dass Visagistinnen angemessen bezahlt werden sollten: Hier hat wohl jemand das rechte Augenmaß verloren. Das empfand auch die zuständige Finanzkommission so und verdonnerte Sarkozy dazu, einen Großteil der Kosten aus eigener Tasche zu bezahlen.

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