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Beiträge aus der ‘Tipps für Fotografen’ Kategorie

Shootingaufträge an andere Fotografen weitergeben

Heute bekam ich eine sehr interessante Shootinganfrage: Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft spielt über die Osterfeiertage in einem Turnier in Mannheim gegen verschiedene andere Nationalmannschaften. Es sind Bilder von packenden Spielszenen gefragt, die dann auf einem großen Werbeplakat gedruckt werden sollen.

In der Sportfotografie habe ich wenig Erfahrung, das habe ich dem Mitarbeiter der betreuenden Werbeagentur auch gesagt und ihm geraten, eher einen anderen Fotografen zu beauftragen. Im Normalfall empfehle ich in solchen Situationen einen mir bekannten Fotografen, dem ich den Job zutrauen würde. Ich kenne viele Fotografen, und so habe ich schon vielen Kollegen zu guten Aufträgen verhelfen können.

Auch dieses mal hat mich der Anrufer explizit danach gefragt, ob ich nicht einen geeigneten Fotografen kenne. Leider konnte ich auf die Schnelle keinen Fotografen benennen, der sich auf Sportfotografie spezialisiert hat und für den Auftrag in Frage gekommen wäre und so haben ich den Menschen der Werbeagentur allein weitersuchen lassen müssen.

In diesem Zusammenhang: Ich bin immer interessiert an konstruktiver Zusammenarbeit mit anderen Fotografen. Es gibt immer Fälle, in denen man sich ergänzt, gegenseitig weiterhelfen oder, wie im beschriebenen Fall, einen Auftrag weiterreichen kann.

Kommentare

R. Kneschke @ 18.03.2008 14:25 CEST
Hallo Michael,

falls jemanden einen Fotograf für Konzerte braucht, kannst Du ja an mich denken… :-)

Michael @ 18.03.2008 19:30 CEST
Mache ich gerne, Robert
17 Mrz 2008

Ein betrügerisches Model enttarnt sich selbst

Innerhalb der letzten Jahre habe ich mit sehr vielen Fotomodels zu tun gehabt. In 99 % der Fälle sind diese Erlebnisse positiv. Insbesondere das Thema “Vertrauen” und “Ehrlichkeit” sind bei einer Zusammenarbeit wichtig, da man sich nie gegen alle Eventualitäten absichern kann.Umso ärgerlicher ist es dann, wenn man ganz dummdreist betrogen wird. Wie offensichtlich im aktuellen Fall: Mehr lesen…
9 Mrz 2008

Das Abo von Popular Photography macht noch keinen guten Fotografen

Die amerikanische Fotozeitschrift “Popular Photography” liegt im Wartezimmer meines Arztes neben dem Goldenen Blatt und ähnlichem aus. Das hat mich heute morgen sehr gefreut. Sehr interessiert blättere ich zwei Ausgaben der Zeitschrift durch. Mehr lesen…

5 Mrz 2008

Alltag eines Fotoproduzenten …

… so hat Robert Kneschke seinen Blog genannt. Darin beschreibt er seine Aktivitäten bei der Herstellung von Stockfotos für Agenturen. Robert hat ein gutes Auge für Bilder, die sich auch wirklich verkaufen. Es ist sehr lehrreich, sich einmal anzuschauen, wie er arbeitet (zum Beispiel in dem unten stehenden youtube-Film), und anschließend sein Portfolio bei imagepoint.biz zu sichten.

Ganz besonders interessant fand ich auch, das Hintergrundsystem Lastolite Hilite im Einsatz zu sehen. Ein guter Ansatz, um einen reinweißen Hintergrund zu bekommen.

3 Mrz 2008

Notlösung für Studioblitz Kabel

Kamera, Licht, sonstiges Zubehör: Alles ist vor Ort. Ich soll im Auftrag der Zeitschrift “Finanztest” einen Bank-Kunden fotografieren, der unzufrieden mit den Bankgebühren ist. Eigentlich kann es losgehen. Mehr lesen…
30 Jan 2008

450 Euro Stundenlohn für die Visagistin

Bis zu 450 Euro pro Stunde hat der französische Staatspräsident Sarkozy im Wahlkampf für seine Visagistin ausgegeben, berichtet der Spiegel. Auch wenn ich der Meinung bin, dass Visagistinnen angemessen bezahlt werden sollten: Hier hat wohl jemand das rechte Augenmaß verloren. Das empfand auch die zuständige Finanzkommission so und verdonnerte Sarkozy dazu, einen Großteil der Kosten aus eigener Tasche zu bezahlen.

19 Jan 2008

Das größte Foto seit langem

Heute habe ich ein ziemlich großes Bild ausgeliefert. Mit Nielsen-Rahmen und Passepartout ist es 1,50 m breit und 80 cm hoch. Das Handling so großer Bilder ist gar nicht so einfach, allein die Glasscheibe ist sehr schwer und hat sich – bevor sie sicher im Rahmen war – durchgebogen, dass mir Angst und bange geworden ist. Ich war heilfroh, als ich das Bild ohne Beschädigung abgeliefert hatte.

10 Jan 2008

Lohnt sich der Besuch von Fotoworkshops?

Fotoworkshops werden in jeder größeren Stadt angeboten. Meist handelt es ich dabei um Studio-Workshops, teilweise aber auch um Workshops mit Themen wie Naturfotografie, Street-Photography oder Architektur. Mehr lesen…

9 Jan 2008

Copyright für die Visagistin

Neuerdings wird diskutiert, dass in besonderen Fällen auch die Visagistin ein Anrecht auf ein Copyright an den Bildern einen Fotoshootings hat. Ich habe zwar noch keine Visagistin kennen gelernt, die das gefordert hätte, aber so abwegig ist das nicht.

Eine Visagistin hat großen Anteil am Gelingen oder auch Misslingen eines Shootings. Bei den meisten meiner Shootings beschränkt sich ihre Arbeit nicht darauf, das Model zu schminken. Darüber hinaus gehören auch Hairstyling und Styling insgesamt, also die Auswahl von Kleidung und Accessoires, zum Aufgabenbereich.

Außerdem ist es häufig so, dass die Visagistin, da sie in der Maske lange mit dem Model zu tun hat, als erstes das Eis bricht und eine gute Stimmung herstellt. Und auch während des Shootings macht sie beispielsweise Posen vor, die ich als Mann dann doch eher weniger gut hinbekomme.

Auch wenn sich das mit dem Copyright in den meisten Fällen nicht umsetzen lässt: Ich bin wirklich froh, wenn ich bei einem Shooting eine gute Visagistin an meiner Seite habe.

3 Jan 2008

Unverschämte Mitbewerber beim Druck von Sedcards

In meinem Verlag biete ich auch den Druck von Sedcards an. Models, die Setkarten drucken lassen möchten, haben dort auch die Möglichkeit, Musterdrucke anfzufordern.

Leider wird dieser Service häufig missbraucht: Muster werden nur angefordert, um kostenlose Layout-Vorschläge zu bekommen. Das Layout wird dann von einem Bekannten, der mit den Grafik-Tools am PC leidlich umgehen kann, für die eigene Karte übernommen und gedruckt wird bei einer günstigen Online-Druckerei. Einmal abgesehen davon, dass dann häufig die Qualität der Setkarte nicht stimmt, weil die notwendigen Grundkenntnisse der Druckvorstufe fehlen und die Druckqualität der Online-Druckerei den Erwartungen nicht entspricht, entstehen für mich unnötige Kosten und Aufwände.

Eine absolute Frechheit habe ich aber kurz vor Weihnachten erlebt. Auf die Anforderung von Sedcard – Musterdrucken habe ich die anfordernde Dame angerufen und gefragt, wozu sie die Muster benötigt. Sie war etwas überrascht, dass ich angerufen habe und hat einfach gesagt, sie habe vor, sich mit der Produktion von Setkarten selbständig zu machen, wisse aber nicht wie Setkarten aussehen und benötige nun entsprechende Vorlagen. Bei soviel Unverschämtheit fehlen mir wirklich die Worte …

27 Dez 2007
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