Direkt zum Inhalt

Fashion Cover mit Nina

Nachdem der Umzug aller alten Artikel jetzt abgeschlossen ist, kann ich einmal wieder eine aktuelle Arbeit posten. Das ist ein Ergebnis eines freien Shootings (kein echtes Cover, nur eine Fingerübung).

31. Jul 2008

Kauft das Modelbook rechtzeitig!

Jedes Model braucht ein Modelbook. Das wird spätestens klar, wenn eine Einladung zu einem Vorstelltermin bei einer Agentur oder einem Fotografen ansteht. Die selbstverständlich geäußerte Bitte “… bring bitte Dein Book mit …” führt dann manchmal zu Panik: Mist, so etwas habe ich noch gar nicht, wo bekomme ich das so schnell her? Mehr lesen…

24. Jun 2008

Schauspielerin Nadja Werner

Im April habe ich die Schauspielerin Nadja Werner fotografiert. Sie hat schon in verschiedenen Fernsehserien vor der Kamera gestanden, beispielsweise zusammen mit Claus-Theo Gärtner in “Ein Fall für zwei”.

Die Schauspielerei ist aber offensichtlich keine so zuverlässige Einnahmequelle, also arbeitet sie zusätzlich auch noch als Fotomodel. Eine sinnvolle Kombination, wie ich finde.

17. Jun 2008

Ist Copyright noch zeitgemäß ?

Prof. Faulhaber von der University of Philadelphia behauptet sehr provokativ: Das Copyright ist tot.
Ist das jetzt wirklich provokativ oder entspricht das bereits der Realität?

Gerade für Fotografen wäre das dramatisch, da so ein wichtiger Einnahmezweig wegfällt. Andererseits muss man den Realitäten in’s Auge sehen: Musik, Bilder und andere Medien sind durch das Internet immer und überall verfügbar, das Unrechtsbewusstsein der meisten Personen ist nicht vorhanden, wenn sie sich an dieser Auswahl ungeniert bedienen.

Da tut es gut, wenn durch eine neue Veröffentlichung der Bundeszentrale für politische Bildung Informationen zum Thema Urheberrecht geliefert werden. Und diese Informationen sind als pdf-Download dieses mal wirklich kostenlos und sehr lesenswert. Vielleicht ist das Urheberrecht, also das Recht der Urheber, doch noch nicht so tot. Ansonsten wird es nämlich bald keine Urheber mehr geben. Die sind dann nämlich genauso tot wie ihre Rechte.

16. Jun 2008

Referenzen für das Fotografenportfolio

Für Fotografen sind Referenzen, ebenso wie für Models, sehr wichtig. Insbesondere sind sogenannte Tearsheets sehr gerne gesehen, da so nachgewiesen wird, dass ein realer Auftrag hinter den Fotos stand und die Bilder auch kommerziell verwendet werden.

Daher bin ich immer sehr interessiert daran, Belegexemplare meiner genutzten Fotos zu bekommen. Nicht immer klappt das, weil es für eine Werbeagentur oder die Marketing-Abteilung einer Firma Monate nach dem Fotoshooting einen nicht unerheblichen Aufwand bedeutet, die Drucke an den richtigen Fotografen zu versenden. Ein freundliches Nachfragen wirkt da manchmal Wunder.

Es kommt aber auch vor, dass ich die Nutzung meiner Fotos eher zufällig erfahre. Mich rief zum Beispiel einmal ein Model an, weil sie sich gerade am Zeitschriften-Kiosk auf dem Titel einer Illustrierten entdeckt hatte. Da die Zeitschrift schon im vorherigen Monat erschienen war, hatte ich Mühe, an meinem Heimatort überhaupt noch ein Exemplar davon zu bekommen.

Ende letzter Woche war es dann wieder einmal soweit: Bei einem Stadtbummel in Mannheim fiel mir der Katalog der Kosmetikmarke Arya-Laya in die Hände. Der Katalog war fast ausschließlich mit Bildern gestaltet, die von mir stammen. Die Werbechefin der Firma hatte mir zwar vor einiger Zeit angekündigt, dass dieser Katalog geplant ist, es aber dann wohl doch vergessen, mir ein Exemplar davon zuzuschicken.

15. Jun 2008

Profoto: 700 Euro im Sand versenkt

Es ist jetzt schon ein paar Tage her, dass ich mein erstes Shooting mit dem Profoto AcuteB 600R Generator gemacht habe. Dabei ist es dann passiert: Das weibliche Model stand auf einem Sandhaufen, ich davor, der Blitzkopf auf einem auf 2,70 m ausgefahrenen Stativ daneben. Einen unbedachten Moment später fiel das Ding dann um. Der Assi (=Begleiter des Models) rief zwar noch eine Warnung, aber es war zu spät. Der Blitzkopf schlug (glücklicherweise!) im Sandhaufen auf und wurde dort begraben.

Der Sandhaufen dämpfte den Sturz soweit ab, dass dem Blitzkopf absolut nichts passiert ist. Puh, Glück gehabt, ein neuer Kopf hätte 700 Euro gekostet …

Erfahrungsbericht AcuteB 600R Akku-Blitzgenerator

11. Jun 2008

Was hat GNTM mit der Realität zu tun?

Was hat die Sendung “Germany’s Next Topmodel” mit der Realität zu tun? Interessante Frage, die auch von Profis unterschiedlich beantwortet wird. Yannis Nikolaou, Chef von Place Models in Hamburg, würde laut einem Interview mit dem Magazin Zoomer keines der Models buchen, weil sie nach seinen Worten alle zu meckerig sind und es ihnen an Klasse und Potential fehlt. Mehr lesen…

7. Jun 2008

Fototermin mit Heidi Klum und den Topmodel-Finalistinnen

PRO 7 hatte für heute morgen zum Presse-Fototermin mit Heidi Klum und den Topmodel-Finalistinnen eingeladen. Da ich den Termin leider nicht wahrnehmen konnte, habe ich Robert Kneschke gebeten, hinzugehen (Vielen Dank, Robert!). Hier ist sein Bericht:

Das Finale naht: Morgen geht die dritte Staffel von “Germany’s Next Topmodel” in die letzte Runde und Pro 7 rührt noch mal die Werbetrommel.

Eine Pressekonferenz mit Fotoshooting darf nicht fehlen. In der Sendung wird das nicht gezeigt, deshalb holen wir das hier nach.

Um 10 Uhr ist für eine Viertelstunde im Kölner Hotel Marriot zum Fototermin geladen. Ca. 40 Fotografen und Kameramänner, nur wenige Frauen, warten auf die Models.

Einige kennen sich, man begrüßt sich, aber es bleibt ein Wettbewerb um das beste Foto: “Ist da noch Platz neben Dir, wo das Objektiv steht?” “Nein!” “Kannst Du diese Tasche hier wegnehmen, die liegt im Weg?” “Nö, die brauche ich, um meine Objektive zu wechseln”. Eine Fotografin hat dick auf ihrer Kamera stehen “Touch it… and die!”

Standesgemäß beginnt die Veranstaltung eine halbe Stunde später. Es beginnt ein Gerangel und Geschiebe, die Ellenbogen werden ausgefahren, sozusagen ein fotografischer “Moshpit”. Das Blitzlichtgewitter bricht an, wer hinten steht, muss die Kamera hochhalten und auf gut Glück abdrücken. Einige haben kleine Leitern oder Koffer zum Raufstellen mitgebracht.

Heidi Klum und ihre Models arbeiten professionell. Alle schauen erst zusammen nach links in die Kamera und bewegen dann nach und nach die Köpfe nach rechts, damit alle Fotografen möglichst einen Blick in die Kamera einfangen können.

Hier zeigt sich schnell, was ein angehendes Model von einem Topmodel unterscheidet: Von Heidi Klum konnte ich viel mehr Bilder machen, bei denen sie direkt in die Kamera schaut als von den Newcomern.

Fotografisch ist so ein Termin anstrengend, weil die Lichtsituation sehr schwierig ist: Der kleine Raum ist relativ dunkel, durch das Blitzlichtgewitter passiert es schnell, dass viele Fotos zu hell oder zu dunkel werden. Da hilft nur, mehr Fotos zu machen, was wiederum für mehr Blitzlichter sorgt. Außerdem ist die Zeit begrenzt, was für einen hohen Adrinalinpegel sorgt.

Nach ca. fünfzehn Minuten ist die Show vorbei, die Models werden von Bodyguards in einen anderen Raum begleitet, um sich für die folgende Pressekonferenz frisch zu machen und die Fotografen packen ein. Einer sagt zu seinem Kollegen: “Mann, war das ein Kampf. Wir sehen uns morgen!”

4. Jun 2008

Editorial Shooting mit Sabrina

Sabrina H., Heidelberg
Mai 2008

31. Mai 2008

Ein altes Fossil macht noch sehr gute Fotos

In meinem Schrank steht neben den neuen Kameras auch noch eine alte CANON 10D. Damals (wann war das eigentlich, so lange ist das wohl auch noch nicht her …) habe ich nacheinander vier Modelle der 10 D gehabt (jeweils immer 2 davon gleichzeitig). Eine davon ist übrig geblieben. Sie ist aus einer späteren Serie und hat keinerlei Kinderkrankheiten mehr.

Verkaufen wird man die Kamera heute nicht mehr können, aber das will ich auch gar nicht. Mir liegt die Kamera sehr am Herzen und ich fotografiere immer noch sehr gerne mit ihr. Sie ist, trotz der 6 MPix, immer noch dazu geeignet, Fotos für Poster in beachtlicher Größe zu produzieren, Autofokus und Handhabung sind unverändert gut. Und selbstverständlich ist die Bildqualität erheblich besser als bei einer aktuellen Kompaktkamera mit 8 oder 10 Mpix.

Nur eines sollte man nicht tun: Eine aktuelle 4 GByte Speicherkarte einlegen. Die Kamera beschwert sich bei der Aufnahme der Bilder nicht, ist aber nicht in der Lage, die Bilder ordentlich auf der Speicherkarte abzulegen und liefert nur Datensalat zurück. Das hätte mich fast um einige unwiederbringlich Fotos gebracht. Aber die kostenlose Software PC Inspector Smart Recovery hat das Schlimmste verhindert.

26. Mai 2008