Ich hatte bereits berichtet, dass mich mydays zum Event “Dinner in the sky” in Frankfurt eingeladen hat. Durch Matthias wusste ich, dass es kein Problem ist, seine Kamera mitzunehmen. Leider hatte ich nicht das selbe Glück mit dem Wetter wie er. Bei uns war es eher kalt und unbeständig, teilweise stark windig.
Vorsichtshalber habe ich nur meine (eigentlich längst ausgemusterte) Canon 10D mitgenommen und mit einem alten Tamron 17 – 35 mm Objektiv bestückt. Die Kamera habe ich mit einer Reepschnur an meinem Gürtel gesichert. Ich hätte im Nachhinein betrachtet aber ruhig mutiger sein können und eine aktuelle Kamera mitnehmen können, denn die Platform hat weit weniger geschwankt als befürchet und man konnte sein Equipment auch ungesichert ohne Probleme auf dem Tisch ablegen.
Ich habe mir einen Eck-Sitz ausgewählt mit der Hoffnung, von dort den besten Blick zu haben. Das stimmte auch, allerdings war man dadurch, dass man auf seinem Sitz festgeschnallt war, in seinem Blickwinkel ziemlich eingeengt. Die Brennweiten-Wahl des Objektivs erwies sich als absolut richtig.
Aus fotografischen Gesichtspunkten war das Event wenig ergiebig. Die Bilder sahen auch nicht anders aus, als wenn man sich auf dem obersten Stockwerk eines der Innenstadt-Gebäude befunden hätte. Und der Standort des Krans auf dem Hinterhof eines Hotels war für interessante Motive nicht gerade förderlich.
Highlight war aber, dass wir uns mit der Platform in 40 Metern Höhe genau vor der verspiegelten Fassade eines Hochhauses befanden. Und so ist das untenstehen Bild ein Spiegelbild der Skyline von Frankfurt. Am linken Rand erkennt man noch ein Teil der Plattform, auf der wir saßen.

Achja, etwas zu Essen gab es auch, wie der Name “Dinner in the sky” ja schon sagt, aber das war angesichts der Aussicht eher nebensächlich.
In Summe ein gelungener Event, der etwas mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt hätte. Außer zwei oder drei zufällig vorbeikommender Passanten nahm kaum jemand Notiz von der Aktion, die durch die hohen umstehenden Häuser auch kaum zu sehen war.