Notlösung für Studioblitz Kabel

Kamera, Licht, sonstiges Zubehör: Alles ist vor Ort. Ich soll im Auftrag der Zeitschrift “Finanztest” einen Bank-Kunden fotografieren, der unzufrieden mit den Bankgebühren ist. Eigentlich kann es losgehen. Weiter lesen »

Warum man als Fotomodel keine Originaldateien versenden sollte

Immer wieder bekomme ich in Bewerbungsmails von Models Bilder mitgeschickt, die die originale Auflösung haben. Damit ist jede Bilddatei mehrere Megabyte groß. Das ist nicht nur unnötig, sondern auch absolut unsinnig. Und zwar aus folgenden Gründen: Weiter lesen »

Glamour / Fine Art Shooting mit Julia G.

Glamour-Shooting mit Model Julia G. im Januar 2008
MakeUp und Hairstyling: Dana Maiterth

450 Euro Stundenlohn für die Visagistin

Bis zu 450 Euro pro Stunde hat der französische Staatspräsident Sarkozy im Wahlkampf für seine Visagistin ausgegeben, berichtet der Spiegel. Auch wenn ich der Meinung bin, dass Visagistinnen angemessen bezahlt werden sollten: Hier hat wohl jemand das rechte Augenmaß verloren. Das empfand auch die zuständige Finanzkommission so und verdonnerte Sarkozy dazu, einen Großteil der Kosten aus eigener Tasche zu bezahlen.

Die Visagistin ist blitzschnell

Heute im Studio: Das Modell erscheint und hat ein Newcomer-Shooting (ohne Visagistin) gebucht. Dachte ich zumindestens. Im Wirklichkeit war ein (deutlich teureres) Sedcard-Shooting mit Visagistin gewünscht. Wo soll ich jetzt so schnell eine Visagistin her bekommen?

Glücklicherweise wohnt Daniela (eine der Visagistinnen, mit denen ich zusammenarbeite) in Schriesheim ganz in der Nähe des Fotostudios. Sie hatte erst später am Tag einen Kunden, konnte also bei mir einspringen. 10 Minunten nach dem Telefonat stand sie bei mir im Studio. Da war ich schon sehr erleichtert!

Testshooting mit Model Tanicea

Model und Visagistin: Tanicea, im Oktober 2007

Kommentare

Mama Florence @ 06.04.2008 14:25 CEST
Du bist meine schoenste Lieblingstochter! Love Mom

Das größte Foto seit langem

Heute habe ich ein ziemlich großes Bild ausgeliefert. Mit Nielsen-Rahmen und Passepartout ist es 1,50 m breit und 80 cm hoch. Das Handling so großer Bilder ist gar nicht so einfach, allein die Glasscheibe ist sehr schwer und hat sich – bevor sie sicher im Rahmen war – durchgebogen, dass mir Angst und bange geworden ist. Ich war heilfroh, als ich das Bild ohne Beschädigung abgeliefert hatte.

Making of: Kino-Werbespot

Viel zu selten mache ich Fotos von der Arbeit im Studio. Das hier ist eine der wenigen Ausnahmen.

Schon vor längerer Zeit haben wir einen Werbespot für eine große Versicherung in unserem Studio gedreht. Die Hauptarbeit hatte der Kamera-Mann, der gleichzeitig Regisseur war, und daher konnte ich in Ruhe ein paar Bilder von der Entstehung des Spots schießen.

Das Model musste sich als Steinzeit-Mensch verkleiden und eine Szene mit Bezug zu der Versicherungsgesellschaft spielen. Ausgeleuchtet haben wir mit Foto-Dauerlicht von Hedler, das Mikrofon ist wie man sieht auf einem wackeligen Tisch platziert. Auf Filmproduktionen sind wir normalerweise nicht eingerichtet, in der Regel wird bei uns nur fotografiert, daher mussten wir sehr viel improvisieren.

Erfahrungen mit dem Studioblitz Hensel Expert Pro Plus

Nachdem ich mit dem Vorgängermodel von Hensel, dem Contra E500, gute Erfahrungen gemacht hatte, habe ich anschließend auch zwei Exemplare des Nachfolgemodel Hensel Expert Pro Plus angeschafft. Diese sind nunmehr auch schon mehr als zwei Jahre im Einsatz und haben während dieser Zeit einige Hundert Fotoshootings hinter sich (inklusive eines Sturzschadens, aber das ist eine andere Geschichte).

Was mich besonders beeindruckt ist die Belastbarkeit der Kompaktblitze: Ich hatte im letzten Jahr zwei Großeinsätze, bei dem einen wurden 1000 Blitze innnerhalb von 3 Stunden abgefeuert, bei dem anderen waren es 2.500 Blitze in 6 Stunden. Und die Hensel Expert haben das ohne Probleme mitgemacht. Wir haben auch Studioblitze anderer Hersteller im Studio, die sind aber meistens bereits bei wenigen Hundert Blitzen mit Überhitzung ausgefallen und brauchten erst einmal eine Abkühlphase.

Auch wenn natürlich nicht jeden Tag so viele Blitz-Auslösungen erforderlich sind, ist es doch ein gutes Gefühl, zu wissen, dass die Studioblitze auch einer größeren Belastung gewachsen sind. (Und: Nein, ich bekomme kein Geld von der Firma Hensel für diesen Eintrag ….)

Copyright für die Visagistin

Neuerdings wird diskutiert, dass in besonderen Fällen auch die Visagistin ein Anrecht auf ein Copyright an den Bildern einen Fotoshootings hat. Ich habe zwar noch keine Visagistin kennen gelernt, die das gefordert hätte, aber so abwegig ist das nicht.

Eine Visagistin hat großen Anteil am Gelingen oder auch Misslingen eines Shootings. Bei den meisten meiner Shootings beschränkt sich ihre Arbeit nicht darauf, das Model zu schminken. Darüber hinaus gehören auch Hairstyling und Styling insgesamt, also die Auswahl von Kleidung und Accessoires, zum Aufgabenbereich.

Außerdem ist es häufig so, dass die Visagistin, da sie in der Maske lange mit dem Model zu tun hat, als erstes das Eis bricht und eine gute Stimmung herstellt. Und auch während des Shootings macht sie beispielsweise Posen vor, die ich als Mann dann doch eher weniger gut hinbekomme.

Auch wenn sich das mit dem Copyright in den meisten Fällen nicht umsetzen lässt: Ich bin wirklich froh, wenn ich bei einem Shooting eine gute Visagistin an meiner Seite habe.